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Gunnar Lahmann [04]
KÜNSTLER DER SCHAU04
Gunnar Lahmann, am 05.07.1979 in Kaiserslautern geboren, ist im "wahren" Leben SAP-Berater. Er lebt in Stuttgart und Berlin, arbeitet jedoch im gesamten Bundesgebiet. Die Fotografie hat ihn schon immer fasziniert - ernsthaft beschäftigt er sich damit seit 2008. Sein Hauptaugenmerk gilt dabei dem Raum, in dem Menschen wirken. Das können Orte in den Städten sein, die er - zum Teil privat, zum Teil beruflich - bereist, aber auch Kulturlandschaften, in die der Mensch eingreift.
»www.gunnarlahmann.zenfolio.com«
»www.flickr.com/photos/floeckr«

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Jeewi Lee [04]
KÜNSTLER DER SCHAU04
Jeewi Lee, geboren 1987 in Seoul/Korea, lebt und arbeitet in Berlin.
Ausbildung
2012
Hunter College of the City University of New York
seit 2008 Universität der Künste Berlin
seit 2009 Klasse Robert Lucander
Ausstellungen
2012
Dorothea Konwiarz Ausstellung, Berlin
Rundgang 2012, UDK Berlin
Jungart – Gallery Weekend, Freies Museum, Berlin
No Comments, Iberart Galerie, Berlin
Unsichtbar, K-MB Berlin
Remarks, Schaufenster, Berlin
2011
Group Exhibition, Blankspace Gallery, New York City, U.S.A
Jungart, Jungart 2011, Alte Münze Berlin
Sichtbarkeit, 129 Galerie, Berlin
Fermentation Primale, Brüssel, Belgien
Rundgang 2011, UDK Berlin
17 Tage danach, 129 Galerie, Berlin
Veilchen, Uferhallen Berlin
R.A.U.M 94, UDK Berlin
2010
Give me five, Kopenhagen Galerie, Berlin
Rundgang 2010, UDK Berlin
Gnadenlos, Forgotten Bar, Berlin
Umsetzten, Klasse Robert Lucander, Freies Museum, Berlin
Geist III, Berlin
Geist IV, Berlin
2009
Rundgang 2009, UDK Berlin
Yam, Contemporary Art Projects, Tokio, Japan
Auszeichnungen
2012
Dorothea-Konwiarz Stipendium
2011
Jungart Preis in Malerei
artist statement: [Die Gesellschaft und ich]
Seit dem in der modernen Gesellschaft der Individualismus gefördert wird, haben wir oft den Gedanken auffallen und „anders“ sein zu müssen. Andererseits existiert auch eine Furcht davor. Die Urinstinkte der Menschen, die ich persönlich beobachtet und erlebt habe ist, sich unter einer Gruppe zu mischen und durch eine Anonymität Sicherheit zu ergreifen. Sich zu tarnen - nicht als “ich” sondern “einer von denen“. Wie Zebras sich unter die Herde mischen, damit ihre eigenen Streifen sich mit den anderen vermischen und die Konturen von einzelnen verschwimmen – um sich vor den Raubtieren zu schützen. Seit ich mit 5 Jahren Seoul verlassen habe bin ich viel gereist und habe oft meinen Wohnort gewechselt. Dabei habe ich festgestellt wie vielfältig und unterschiedlich jede Kultur und die einzelnen Gesellschaftsgruppen sein können und andere und mich dabei beobachtet wie man sich um anzupassen und einzuleben von seinem Umfeld prägen lässt.
[Schutzfärbung]
Dadurch habe ich große Interesse an der Interaktion zwischen Menschen und an die Beziehung, die sich von einem Individuum zu seinem Umfeld entwickelt. Anpassen und einleben. Sie übertrug sich auch in meinen Arbeiten- Ich habe immer mehr Themen wie Tarnmuster bearbeitet und die Beziehung zwischen meinem Motiven und Hintergründen untersucht. Tarn- und Schutzmechanismen, die in der Natur auftauchen, und wir Menschen, die das System in die Gesellschaft übertragen, fand ich sehr anregend. Dadurch wurde ich auf das Beispiel in unserer Gesellschaft, das Camouflage Muster sehr aufmerksam. Gleichzeitig beschäftigen mich visuelle Aspekte, wie das „sehen“ und das „nicht sehen“ und die drei dimensionalen Dinge in zwei Dimensionen darzustellen. Ich fing an alles in einzelne Ebene über Ebene zu übersetzen. Weg von der politischen Bedeutung finde ich die Idee eines Camouflage Stoffes sehr ironisch und interessant. Die Natur, die keine bestimmte Form besitzt und keine feste Regeln hat und so unendlich viele Farben besitzt wurde von Menschen mit 3-4 Farben in 2 dimensionalen wiederholenden Form und Raster übersetzt. Mittlerweile werden Camouflage Muster oft sogar in der Mode, Design verwendet und mit der Wandlung zur Digitalen Zeit werden sie heutzutage in der Armee in Pixel Camouflage hergestellt.
[Existenz – Wahrnehmungsmoment]
Meine bisherigen Arbeiten sind auf vom Markt produzierten Muster Stoffen entstanden. Aus verschiedenen Ländern und Orten habe ich diverse Stoffe gesammelt und benutze sie als Maluntergrund. Ich spanne die Stoffe auf und „tarne“ die Motive rein. Dazu passe ich mich als Künstler im Malprozess meinen Materialien an. d.h. ich wähle die Farben die bereits auf dem Stoff existieren und übernehme die Formen und passe meinen Duktus an das Muster an. Ich möchte eine andere Art als die klassische Malerei ausprobieren wo die eigene Farbpalette und der individuelle Malstil vom Künstler am wichtigsten ist. Somit habe ich bei jedem Bild eine andere Mal-Art, wie ein Chamäleon, dessen Haut Töne sich ändern. Fragen über Sichtbarkeit, Unsichtbarkeit und ab wann etwas existiert, beschäftigen mich sehr. Existiert etwas nur, weil man es sieht und wahrnimmt? Auf dem ersten Blick wenn Betrachter meine Bilder sehen nehmen sie nur das dominante Muster wahr. Dann nach und nach entdecken sie eine Figur nach dem anderen. Manche Figuren „verschwinden“ sobald man konzentriert auf die anderen Motive schaut, andere wiederrum kann man sich nicht mehr „wegdenken“ wenn man sie einmal erkannt hat. Dabei weiß man, dass man am Anfang dachte es wäre nur ein Camouflage Oberfläche. Diese wechselnde interagierende Momente zwischen meinen Bildern und Betrachter sind sehr inspirierend für mich. Zur Zeit versuche ich weiterzugehen und die Tarnbeispiele und die Frage über „Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit“ mehr in unserem Alltag zu finden. Beispielweise ist die Arbeit „Wilde Hühner“, gemalten bunte Hühner auf dem Berliner BVG Sitzpolsterstoff zu nennen.
»www.jeewi.de«
jeewi@hotmail.de
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Suhwan Choi [04]
KÜNSTLER DER SCHAU04
Bildende Kunst
Inhalte in Kürze!
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Marie Harten [04]
KÜNSTLER DER SCHAU04
Marie Harten
* 1979 in Kiel, Deutschland
02/2012 Master of Education, UdK Berlin
Fachklasse Prof. Ursula Neugebauer
02/2009
Bachelor of Fine Art, UdK Berlin
Fachklasse Prof. Ursula Neugebauer
2007-2008
Auslandssemester, NICA-Stipendium, Chicago, Illinois, USA
Studiengang Studio Arts, UIC Chicago, School of Art and Design u.a. bei Julia Fish, Silvia Malagrino, Doug Ischar
2005-2012
Studium
Bildende Kunst, Universität der Künste Berlin
Deutsche Philologie, Freie Universität Berlin
1999-2005
Studium
Kunstgeschichte/Neue Deutsche Literatur, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Die künstlerische Arbeit von Marie Harten zeichnet sich durch eine Vielzahl unterschiedlicher Medien und Materialien aus: Zeichnung, Fotografie, Video, Objekt, Installation. Schon früh beschäftigt sich die Künstlerin mit den Themen Biografie, Erinnerung und familiäres Erbe. Die Stärke ihrer Werke liegt darin, dass sie in ihrer Aussage nicht auf der Bedeutungsebene einer einzelnen Biografie verharren, sondern allgemeingültige Traditionen verbildlichen und diese hinterfragen.
In der Masterarbeit „DAS WAS BLEIBT“, 2012, arbeitet Marie Harten mit verschiedenen Alltagsgegenständen, die allesamt aus dem Nachlass ihrer Großeltern an sie übergegangen sind. Im Zentrum dieser Auseinandersetzung steht die Frage, inwieweit Erbstücke als allgemeines Kulturgut Biografien und Traditionen prägen können. Für die Installationen kombiniert die Künstlerin Möbel, Hausrat, private Fotos und andere Materialien auf unterschiedlichste Weise miteinander. Durch das Versetzen der Gegenstände aus ihrer ursprünglichen Umgebung und ihrer funktionalen Zuweisung in den Ausstellungsraum werden sie neutralisiert, so dass neue Bedeutungszusammenhänge generiert werden.

Ausstellungen
2013
Veröffentlichung im Kunstprojekt PUBLIC FOLDER: „GOLDEN RECORD“, Public Folder Issue # 3, by John Harten, www.public-folder.com
11/2012
„Für immer jung. 50 Jahre Deutscher Jugendfotopreis“, 12. November 2011 bis 5. Februar 2012, Deutsches Historisches Museum, Berlin
7/2012
Masterausstellung: „DAS WAS BLEIBT“, Universität der Künste Berlin
6/2010
Group Show: „Von Inseln und Identitäten - Robinson und Freitag in Berlin“, Klassenausstellung, 2 Teil, Klasse Prof. Ursula Neugebauer und die Installationsklasse der HEAD (Prof. Katharina Hohman) Genf/Berlin, Skulpturenpark Mitte, Berlin
11/2009
Group Show: „Von Inseln und Identitäten, Robinson und Freitag in Genf“, Gallery Live in your head, Geneva
2/2009
Bachelorausstellung, Universität der Künste Berlin
4/2008
Group Show: „Tape Modern No 2“, Berlin
12/2007
Einzelausstellung: „Ghostfuck“, Reuben Kincaid Gallery, Chicago
12/2007
Group Show: Reuben Kincaid Gallery, Chicago, USA
10/2007
Group Show: „101 Painting Show“,The Co-Prosperity Sphere, Chicago, USA
7/2006
Group Show: „Ausser Haus“, Ausstellung der Studenten der UdK
10/2005
Veröffentlichung im Kunstprojekt PUBLIC FOLDER, Issue # 1 „Das Ich/ The me“, by John Harten, www.public-folder.com
2000
Teilnahme an der Ausstellung des DJF-Sonderthemas: "Zurück aus der Zukunft", im Rahmen der Ausstellung der Berliner Festspiele: "Sieben Hügel - Bilder und Zeichen des 21. Jahrhunderts", 4. Mai bis 29. Oktober 2000 im Martin-Gropius-Bau
10/1999
Gewinnerin des Deutschen Jugendfotopreis des Kinder- und Jugendfilmzentrums in Deutschland, in der Altersgruppe C
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Mónica Araus [04]
KÜNSTLER DER SCHAU04
Mónica Araus (*1980, Santiago de Chile)
Studium Audiovisuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Fotografie in Santiago de Chile. Dozentin für Fotografie und Film am Institut DuocUC in Santiago de Chile. MA Art in Kontext an der Universität der Künste Berlin mit Schwerpunkt künstlerische Arbeit mit gesellschaftlichen Gruppen und kulturellen Institutionen. Seit 2008 lebt und arbeitet sie als Fotografin, Kamerafrau und im Bereich der Kunstvermittlung. Sie beschäftigt sich seit 2010 mit einer künstlerischen Forschung über den "gelernten" geografischen Raum.
artist statement: Die Erfahrung mit Bildungsinstitutionen und ihren „hidden curriculum“ hat mich dazu bewegt, Lernprozesse zu untersuchen. Durch meine künstlerische Arbeit versuche ich, diese kritisch zu hinterfragen und Menschen einzuladen, darüber nachzudenken und zu diskutieren. Ich untersuche zur Zeit partizipative Momente in informellen sowie formellen Bildungsinstanzen.

COLLECTIVE MAPPING
Beim "collective mapping" handelt es sich um eine partizipative Arbeit, welche versucht, eine kollektive alternative Kartografie in einem bestimmten Kontext zu erzeugen, welche die gängigen geografischen Konventionen in der modernen Kartografie hinterfragt und dem Menschen gleichzeitig ermöglicht, sich mit seinem eigenen Verständnis oder eigenen Vorstellungen davon, durch einen performativen Akt, auf der Erdkugel zu positionieren. "collective mapping" ist im Kontext meiner Zusammenarbeit mit Land-Institut entstanden. Land-Institut ist ein offenes Forum für künstlerische Forschung, welches im Jahr 2010 von einer Künstlerinnengruppe in Berlin gegründet wurde. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Erforschung des Konzeptes „Land“, entlang verschiedener Grenzen und Positionen und mit Hilfe der Erkundung unterschiedlicher Perspektiven.
Mehr Info: »www.land-institut.org«
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Luca Vanello [04]
KÜNSTLER DER SCHAU04
artist statement: Considering objects and spaces forming our surrounding reality, with their specific shape and characteristics, as a consequence of specific political-cultural-social-historical-economic dynamics, the intention in my work is to perform a physical deconstruction of their materiality and at the same time a deconstruction of meaning.
The first phase, the deconstruction process, consists in withdrawing “sections of reality” (physical space surrounding us) or objects that are part of it and decomposing all the material elements they are made of. The goal is to try to get back to their original state: the form and condition of each material before undergoing the industrial process which culminated in their specific shape. The object is not destroyed; on the contrary, through a very controlled process it is reversed back to a “formless” state, where a new potentiality of its materials is made possible. The following phase consists in the re-information where the materials resulting from the deconstruction acquire a new form and consequently a new meaning. The act of specifically re-informing “elements of reality” is the will of re-appropriating it, creating a more intimate relation to it, and at the same time looking for its deeper conceptual analysis and criticism. Deconstruction is not to be confused with destruction, but it is a questioning aiming at the fundaments and which results in a reconstruction.
The objects or spaces in my work are usually selected based on their values and consequently on the values that their materials “carry”, such as in the site-specific work “Strip” (2012), where the focus is on a strongly symbolic space, the White Cube. The same is true in Memory Pill, where a photograph representing a personal memory is deconstructed and compressed into a capsule. It is during the deconstruction process that an extremely intimate, almost fleshy, relationship is established with the object. As the object is dissected, all its layers slowly reveal themselves through the efforts of an almost obsessive and time-consuming process which requires the constant development of new decomposing techniques. The resulting materials therefore have the effect of a creation and not of a destruction.
Giving a new shape to the reversed materials or inserting them into cycles which decide their form is a passing on of their original meanings and values and simultaneously the acquiring of new ones.
I am interested in the fragility and ephemerality of reality and at the same time in the possibility of finding ways of manipulating it, changing it, where it is not perceived anymore as the end result to accept but as raw material full of potential.
»www.lucavanello.com«
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Maike Brautmeier [04]
KÜNSTLER DER SCHAU04
Geboren am 3.Juli 1981 in Münster.
1998 bis 2000 Ausbildung zur Modenäherin bei Apriori. bis 2002: Fachabitur mit dem Schwerpunkte Gestaltung. 2003 bis 2007: Kunststudium mit Schwerpunkt Fotografie an der „AKI in Enschede“.
Während des Studiums macht sie einen Erasmus Austausch nach Spanien zur „Escuela d Árte de Superior de Disseny de Valencia“.
Seit dem Abschluss des Studiums 2007 lebt und arbeitet Maike Brautmeier als freie Fotografin in Münster und realisiert verschiedene Ausstellungen und Projekte im In- und Ausland.
artist statement: In meinen aufwendig inszenierten Bildern habe ich die Möglichkeit gefunden mein Interesse an bildender und darstellender Kunst zu verbinden. Ich kreiere mein eigenes, visuelles Theater - manchmal ein Drama, manchmal eine Komödie, manchmal auch beides zugleich - und setze mich mit Ernsthaftigkeit und Skurrilität mit dem Leben in seinen unterschiedlichsten Facetten auseinander. Dabei spiele ich gerne mit Klischees und Kontrasten und erzähle in meinen großformatigen, knalligen Fotografien szenische Fetzen, die den Betrachter inspirieren möchten, sich selbst seine Geschichte zu erzählen.
»www.maike-brautmeier.com«
info@maike-brautmeier.com

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Katharina Ira [04]
KÜNSTLER DER SCHAU04
Die junge Fotografin Katharina Ira wurde im Jahre des Mauerfalls in Berlin geboren. Ihr war schon relativ früh bewusst das sie visuell arbeiten wollte und somit begann sie nach dem Abitur das Studium an der Ostkreuzschule für Fotografie. Im Sommer 2013 beginnt sie dort ihre Abschlussarbeit unter Ute Mahler.
Artist Statement: Die Fotografie gibt mir die direkte Möglichkeit konkret meine Gedanken und Empfindungen mitzuteilen. Meine Bilder haben oft eine mystische Anmutung und es ist mein Anliegen, den Betrachter in eine traumhafte und surreale Wirklichkeit zu führen. Inspirieren lasse ich mich von meinen persönlichen Gefühlen, aus denen ich viel Kraft für meine fotografische Arbeit schöpfe.
»www.katharinaira.com«

"Der Blick aus meinem Fenster" -
Florian Erdle [04]
KÜNSTLER DER SCHAU04
Florian Erdle, geboren 1976.
Lebt und arbeitet in Berlin.
Ausstellungen und Projekte in Berlin, Istanbul und New York. Als Künstler tätig in den Bereichen Fotografie, Film und Ton. Als freiberuflicher Fotograf tätig für Print, Business und Privatpersonen.
»www.florianerdle.de«
florian-erdle@gmx.de

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Marc Siebenhüner [02]
KÜNSTLER DER SCHAU02
Marc Siebenhüner, 1989 in Bad Frankenhausen geboren, studiert seit 2008 Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin und evangelische Theologie an der Humboldtuniversität zu Berlin.
Seit 2009 studiert er in der Fachklasse für Malerei von Prof. Burkhard Held. Neben dem Studium nimmt er an Ausstellungen (zuletzt „Bomberlin“ in London, GB) teil und bietet ehrenamtlich an einer Berliner Gemeinschaftsschule eine Schülerarbeitsgemeinschaft für Bildende Kunst an.
In den holzschnittartigen Gemälden setzt sich Marc Siebenhüner u.a. mit traditionellen und modernen christlichen Lehren auseinander. Die Beschäftigung mit dem Zeitalter der Renaissance, und somit der Frage nach Religionszugehörigkeit und der rechten christlichen Lehre ist Grundlage seiner Arbeit. Eine wichtige Inspiration für die Werke bieten die Karikaturen und Illustrationen Cranachs d. Ä. und Dürers. Motive werden aus ihren Holzschnitten und Gemälden entnommen, umgeändert und in einen neuen Kontext innerhalb des Bildes gestellt.
Wichtig ist für Siebenhüner in seinem Werk die Hinterfragung der Notwendigkeit des Glaubens und des menschlichen Verhaltens.
»www.marcsiebenhuener.de«
facebook: Marc Siebenhüner

Marc Siebenhüner
"rechtet"
2011, 160 x 282 cm
Öl, Acryl und Tusche auf Holz
Wie bist Du zur Kunst gekommen oder was hat Dich zur Kunst gebracht?
Der reine innere Antrieb forderte (und fordert) von mir, Kunst machen zu wollen. Dieser war es auch, der mich zur Kunst gebracht hat - er drängte mich nie in eine andere Richtung.
Was ist dein künstlerischer Antrieb? Wie entstehen deine Ideen?
Der Antrieb besteht darin, meine Gedanken meinen Mitmenschen mitteilen zu wollen. Das Kommunikationsmedium hierbei ist die Malerei, da ich sehr ungern schreibe und Gedanken schlecht in Worte fassen kann. Ein Bild kann das fassen und ausdrücken, wozu Worte nicht imstande sind. Meine Ideen entstehen im täglichen Leben: Gespräche, Lesen, Ausstellungsbesuche, Vorlesungen (, Aufräumen, U-Bahn-Fahrt ;-) )etc.
Welches Ereignis hat dich am meisten inspiriert? Gab es ein Schlüsselerlebnis für deine Kunst?
Jeder Moment inspiriert mich. Es gab nie ein besonderes Schlüsselerlebnis, was mich heute noch beeinflusst. Vielleicht aber die Entscheidung für das Studium der evangelischen Theologie. Ich möchte es nicht missen. Ohne sie wäre meine Malerei nicht das, was sie jetzt ist.
Ändert sich deine Meinung über Werke im Nachhinein?
Ständig! Schau ich eines meiner Bilder an, finde ich es im gleichen Moment gut oder einfach nur misslungen.
Welche Botschaft sollen deine Bilder transportieren? Welche Wirkung möchtest Du mit Deinen Werken beim Betrachter hervorrufen?
Meine Werke sollen den Betrachter zum Denken über deren Inhalte anregen. Er soll über den visuellen Weg immer neue Details und Szenen in den Bildern finden, sich auf diese einlassen. Diese Sequenzen anschließend im Zusammenhang betrachten. Vielleicht ergeben sich dann bei ihm immer neue Fragestellungen an das Bild und die Thematik, mit welchem es sich beschäftigt. Mich persönlich interessiert sehr der vermeintlich christliche Glaube: Ich versuche in vielen Bildern Standpunkte für, aber auch gegen ihn zu entwickeln. Ich stelle quasi den Glauben stets in Frage. Ein blinder Glaube (egal an was), der ja heutzutage leider uns zu oft im Alltag begegnet, ist für mich fatal. Ich weigere mich allerdings, dem Betrachter vorschreiben zu wollen, was er in den Bildern sieht oder welche Wirkung es bei ihm hervorrufen soll. Individuelle Zugänge empfinde ich viel spannender, als meine Meinung zu meinem Werk als Dogma erheben zu wollen. -
Meike Kenn [02]
KÜNSTLER DER SCHAU02
Meike Kenn wurde am 15.10.1975 in Remscheid geboren. In Köln studierte sie Geschichte und Theaterwissenschaften und arbeitete parallel erstmalig bei verschiedenen Fotografen. Im Jahr 2000 der Wechsel nach Berlin und die Ausbildung an der Lette-Schule bis 2004. Teilnahme an diversen Ausstellungen in Berlin und Düsseldorf, arbeitet und lebt heute in Berlin. Seit Februar 2011 besucht sie die Meisterklasse von Arno Fischer, die nach dessen Tod von Werner Mahler fortgeführt wird. Ihr größtes künstlerisches Interesse in der Fotografie ist der Versuch komplexe Geschichten in einem Bild zu erzählen. In der Regel arbeitet sie an dieser Stelle analog mit ihren Mittelformatkameras.
»www.meikenn.com«
»www.facebook.com/meike.kenn«

Meike Kenn
"Chez Gino"
2009, Aufnahmeformat: Mamyia RB, 90mm
In der SCHAU02 wird es Teil eines Triptychons sein.
Wie bist Du zur Kunst gekommen oder was hat Dich zur Kunst gebracht?

Was ist dein künstlerischer Antrieb? Wie entstehen deine Ideen?

Welches Ereignis hat dich am meisten inspiriert? Gab es ein Schlüsselerlebnis für deine Kunst?

Ändert sich deine Meinung über Werke im Nachhinein?

Welche Botschaft sollen deine Bilder transportieren? Welche Wirkung möchtest Du mit Deinen Werken beim Betrachter hervorrufen?

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Ucha Janelidze [02]
KÜNSTLER DER SCHAU02
geb. 16.01.1979 in Tskhaltubo, Georgien
Disziplin, Techniken: Bildhauerei, freie Kunst

Ucha Janelidze
"Recreation of Adam"
2008, 278 x 75 x 140 cm
Acrystal Gips, Farbe
Studium
Oktober 2010
z.Z. Universität der Künste Berlin, Fachrichtung Freie Kunst
Oktober 2007 – Juni 2008
DAAD-Stipendium, Kunstakademie Münster, Klasse Katharina Fritsch, Gaststudent, Fachrichtung Freie Kunst
Oktober 2004 – Februar 2007
Staatliche Kunstakademie für Bildende Künste Tiflis, Fachrichtung, Bildhauerei
Projektarbeit
März 2010 – Februar 2011
Projekt “Interaction: Artist – Audience. Different realities”. Deutschland - Georgien
Projektförderung durch “Arts and Culture Network Program” der Open Society Foundation
Oktober 2006 – Juli 2007
„Versuchslaboratorium“, ein Projekt im Bereich Freie Kunst, Staatliche Kunstakademie für Bildende Künste, Tiflis, Georgien
April 2005 – Juli 2006
Kreative Fabrik, Mitarbeit in einem Kampagne-Projekt. Tiflis, Georgien
Januar 2005 – Februar 2006
Das Studentische Forum, Gründer und ehrenamtlicher Mitarbeiter. Tiflis, Georgien
Ausstellungen
Dezember 2010
Personalausstellung in “Academia +”, Tbilisi, Georgien
im Rahmen des Projekts “Interaction: Artist – Audience. Different realities”
Juli 2010
Teilnahme am Rundgang an der Universität der Künste Berlin, Deutschland
im Rahmen des Projekts “Interaction: Artist – Audience. Different realities”
Februar 2008
Teilnahme am Rundgang der Kunstakademie Münster als DAADStipendiat, Münster, Deutschland
Oktober 2006
Gruppenprojekt „Teppanyaki“ bei der internationalen Ausstellung „Art-Kaukasus“, Tiflis, Georgien
Mai 2006
Personalausstellung „Wenn wir Übel halten wollen, sollen wir Leben halten“ (Swami Vivekananda) an der Staatlichen Kunstakademie für Bildende Künste, Tiflis, Georgien
Oktober 2005
Gruppenprojekt “Der zweite Körper” bei der internationalen Ausstellung „Art-Kaukasus“, Tiflis, Georgien
Juli 2005
Freie Ausstellungen an der Staatlichen Kunstakademie für Bildende Künste Tiflis, Georgien
März 2005
Aussellung im Literarischen Museum, Tiflis, Georgien
April 2004
Gruppenausstellung „Wingi“ in der Staatlichen Iwane-Dschawachischwili-Universität, Tiflis, Georgien

Wie bist Du zur Kunst gekommen oder was hat Dich zur Kunst gebracht?
Viele Menschen mögen als Kinder malen oder basteln. Dieses künstlerische Streben von meiner Kindheit ist Bei mir nicht gestorben, so mache ich bisher Kunst.
Was ist dein künstlerischer Antrieb? Wie entstehen deine Ideen?
Meine Wahrnehmung, meine Gedanken drucke ich in meinen aus. Also Inspiration kommt sowohl von Ihnen als auch von Außen.
Welches Ereignis hat dich am meisten inspiriert? Gab es ein Schlüsselerlebnis für deine Kunst?
Ändert sich deine Meinung über deine Werke im Nachhinein?
es passiert immer.
Welche Botschaft sollen Deine Werke transportieren? Welche Wirkung möchtest Du mit Deinen Werken beim Betrachter hervorrufen?
Ich versuche das, was ich erlebt oder gedacht habe in meinen Arbeiten auszudrucken und zu einer Diskussion als Gesellschaftsmitglied bringen. Ich hoffe, dass meine Werke auch die Zuschauen anregen über die gleichen oder auch anderen Themen nachzudenken.
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Youngi Jaster [02]
KÜNSTLER DER SCHAU02
freischaffende Künstlerin und Modedesignerin

Youngi Jaster
"Brandenburg Gate"
1990, 120 x 150 cm
Mischtechnik
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ZWEItens [01]
KÜNSTLER DER SCHAU01
Das sind die Sängerin und Schauspielerin Luise Schnittert zusammen mit ihrem Bühnenpartner Felix Raffel am Klavier.
Während Luise Schnittert als Jazzsängerin ihre Laufbahn auf der Bühne begann, ist Felix Raffel besonders als Filmmusiker und Komponist aktiv. Das Duo traf sich auf der Improtheaterbühne „Ratibor“ bei den „Gorillas“ in Berlin und gibt nun das erstemal, nicht improvisiert, einen Einblick in ihr neustes Programm „Marlene“ zum besten.
»www.luiseschnittert.com«
»www.felixraffel.de«
»www.die-gorillas.de«


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Yukazu [01]
KÜNSTLER DER SCHAU01
Im Zug zwischen Belgrad und Paris treffen sich vier Berliner, deren musikalische Herkunft aus allen Himmelsrichtungen stammt.
Die Instrumente im Gepäck beginnen sie sich die Zeit zu vertreiben und begreifen schon bald, dass ihre Reise ein gemeinsames Ziel bekommt, dessen Ende sie nicht kennen, dessen Weg jedoch zu einer unausweichlichen Verpflichtung wird, die in der Energie des Moments liegt.
Yukazu ist die Chansonstimme eines lebenslustigen Bürgersteigmädchens auf der Suche der Balkanseele, mal von der frechen Klarinette mit Klezmersounds umspielt, mal schwebend wie auch fanfarenartig getragen durch die warme Bassklarinette.
Getrieben werden diese durch Gitarren off beats, virtuosen Soli zwischen Ungarn und Griechenland und dem immer während lebendigen Hämmern des Polkabasses und seinem alten guten Freund, dem Schlagzeug. Die Schnittmenge ihrer Stile: Chanson-gypsy-pop!
Lena Krüger: Voc, Guit., Akkordeon
Franziska Orso: Voc, Clarinett, Bassclarinett
Mike Hermann: Guit, Voc
Tobias Fleischer: Doublebass
»www.myspace.com/yukazu«

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Seungyoun Lee [02]
KÜNSTLER DER SCHAU02
* in Seoul, Südkorea
Ausbildung
2011
Kunst und Medien
Meisterschüler-studium bei Prof. Maria Vedder an der Universität der Künste Berlin, Deutschland (Abschluss Meisterschülerin)
2010
Kunst und Medien - Schwerpunkt mit Medienkunst und Film an der Universität der Künste Berlin, Deutschland (Abschluss mit besonderem künstlerischen Erfolg)
2005- 2006
Medienkunst
an der Hochschüle für Grafik und Buchkunst Leipzig, Deutschland
2003
Hauptfach - Bildhauerei
Nebenfächer - Malerei, Kunstgeschichte
an der Ewha Frauen Universität, Seoul, Südkorea
Einzelausstellung
2011
-Der Traum, Neue Galerie, Medienhaus der UDK, Berlin, Deutschland
-The Frozen Forest, Art forum Rhee, Bucheon, Südkorea
Ausstellungen (Gruppen Ausstellungen) und Film Festival/screening Auswahl
2011
-Schau02, Betahaus, Berlin, Deutschland
-Water Tower Art Fest, Sofia, Bulgarien
-Projekt O in Stuttgart, Stuttgart, Deutschland
2010
-Kunstinbetrieb 3, Halle, Deutschland
-LOCALIZE - Potsdams Festival für Stadt, Kultur und Kunst, Potsdam, Deutschland
-Gaza´s International Festival for Video Art, Gaza, Israel
2009
-Spirits, Stadtbad Wedding, Berlin, Deutschland
-Festival "Blind Spot" Klang in Film und Video
(Video Screening und Video Installation für das Live Konzert mit Ensemble der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin), Berlin, Deutschland
2008
-´Babel´ babylon, mythos und wahrheit, (Die Finalisten Ausstellung von der 1. Internationaler Bibliartes Wettbewerb für Neue Medien), in Pergamonmuseum, Berlin, Deutschland
-I see you, Jerusalem film festival, Israel
2007
-Link, Berlin, Deutschland
-I see you - Zusammenarbeit zum Thema ´The language of the arts and intercultureal dialogue´ durch ELIA(The European League of Institutes of the Arts), Film screening in cinema massimo in Torino, Italien
2006
-Sicherheit und Unsicherheit, Leipzig, Deutschland
Residency, Preis und Stipendien
2011
Residency Utopia Parkway Stuttgart, Stuttgart, Deutschland
2009
Studienabschlussstipendium des DAAD, Deutschland
silberncat@hotmail.com
Wie bist Du zur Kunst gekommen oder was hat Dich zur Kunst gebracht?
Das war sehr natürlich. Ich erinnere mich daran, dass es mir schon als kleines Kind mehr Spaß machte zu Hause zu zeichnen, als draußen zu spielen. Daher hat meine Mutter immer viel Papier in der Ecke im Wohnzimmer gelassen, damit ich immer zeichnen konnte. Ich habe bereits in der Grundschule damit angefangen, ins Atelier zu gehen und mich intensiv mit Zeichen- und Maltechniken zu beschäftigen. Daher habe ich nie daran gezweifelt, dass ich irgendwann Künstlerin werden würde.
Was ist dein künstlerischer Antrieb? Wie entstehen deine Ideen?
Ich interessiere mich für literarische, philosophische Themen. Wenn mir eine Idee einfällt, dann suche ich ähnliche Themen aus Literatur, Philosophie, Pyshologie, usw. Damit füge ich unterschiedliche Ansichtspunkte in meine Arbeit ein, die ich vorher vielleicht noch nicht gekannt habe.
Welches Ereignis hat dich am meisten inspiriert? Gab es ein Schlüsselerlebnis für deine Kunst?
Die Videoarbeit hat mich von den räumlichen Bedingungen befreit. Erst als ich mit den bewegten Bildern angefangen habe, hatte ich Interesse daran, poetische und abstrakte Videos aus Gegenständen und mit der Natur zu gestalten. Der Arbeitsprozess war für mich wie ein Zauber, weil ich abstrakte bewegende Bilder aus normalen Gegenständen gestalten konnte. Mittels der Videoinstallation war es sogar räumlich möglich, eine irreale Situation im Raum ungewöhnlich wiederzugeben und erleben zu können.
Ändert sich deine Meinung über Werke im Nachhinein?
Klar. Die Idee entwickelt sich immer während des Prozesses.
Welche Botschaft sollen deine Bilder transportieren? Welche Wirkung möchtest Du mit Deinen Werken beim Betrachter hervorrufen?
Meine Arbeit vermittelt keine bestimmte Botschaft. Ich versuche für den Betrachter eine irreale Situation im Raum zu schaffen, durch die ich ihn führen kann. Ich möchte dem Betrachter neue Ansichtspunkte geben, in ihm neue Gedanken erwecken, oder ihn gar in neue Dimensionen führen, welches durch meine Arbeit ermöglicht wird.
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Rouven Materne [02]
KÜNSTLER DER SCHAU02
Rouven Materne, am 09.06.1988 in Berlin geboren und aufgewachsen, studiert seit 2008 Kunst auf Lehramt/Studienrat mit dem 2. Fach Geschichte und Ethik an der Universität der Künste Berlin.
2011 wechselte er zur Freien Kunst, blieb aber in der Klasse von Leiko Ikemura. Mit dieser Klasse stellte er in Leipzig ("DRAGONZ,COME OUT TO PLAY"; Galerie Queen Anne Tapetenwerk) und Berlin (Eröffnung der Galerie Nathan Koestlin) aus, sowie bei den letzten 3 UdK-Rundgängen.
Momentan arbeitet er mehr und mehr mit der Lithografie, außerdem in Objekten, Zeichnungen und Illustrationen. Bei seinen Objekten arbeitet er mit Nägeln, Holz - mit rohen Materialien.
Wie bist Du zur Kunst gekommen oder was hat Dich zur Kunst gebracht?
Ich habe schon immer gezeichnet. In meiner Kindheit war es etwas sehr Spielerisches, was durch meine Familie stets unterstützt wurde. In den folgenden Jahren wurde die Zeichnung immer wichtiger und persönlicher. Zudem kam in meiner Jugend, durch Berlin geprägt, Graffiti hinzu. Durch meine eigenen figurativen Zeichnungen, durch das Interesse meiner Mutter an Kultur und durch die Graffitikultur in Berlin war die kreative Auseinandersetzung zwischen mir und meiner Umwelt für immer ein Thema. Das Interesse an der Kunst an sich und wie man sich selbst am besten ausdrücken kann, wuchs und wurde so zum Mittelpunkt meiner selbst. So wurden aus Zeichnungen Bilder, Objekte, Lithografien und natürlich blieb die Zeichnung. Es ist ein Drang, ein Bedürfnis und eine Pflicht für mich, meine innere Welt auf diese Weise auszudrücken.
Was ist dein künstlerischer Antrieb? Wie entstehen deine Ideen?
Die Grundlage meiner Arbeit bin, denke ich, ich. Ich nehme mir kein direktes Thema oder eine Problematik vor um das auszuarbeiten. Vielmehr ist es eine persönliche Auseinandersetzung mit Einflüssen von außen, mit intimsten Ängsten und Wünschen. Mein Antrieb ist das Gefühl, mich irgendwie nur so in diese Welt eingliedern zu können.
Welches Ereignis hat dich am meisten inspiriert? Gab es ein Schlüsselerlebnis für deine Kunst?
Ich denke nicht, dass es ein Schlüsselerlebnis gibt, das einen Menschen dazu bringt, sich nun auf kreative Art mit diesem Erlebnis auseinanderzusetzten. Ich denke vielmehr, dass man dieses Verlangen, sich auf diese Weise auszudrücken, in sich trägt und es vielleicht Momente gibt, die die Arbeit prägen. Aber diese Momente lösen die Arbeit nicht aus, sie prägen sie nur, weil sie den Menschen prägten.
Ändert sich deine Meinung über Werke im Nachhinein?
Meine Meinung über meine Arbeit verändert sich ständig. Ich arbeite prozessiv und lasse den Zufall gerne mit einfließen. Natürlich gibt es Werke die einen erst sehr ansprechen und nach einiger Zeit ihre Wirkung für einen selbst verlieren. Doch so etwas ist schon fast tagesformabhängig. Denn morgen fühle ich vielleicht nicht mehr wie heute, dafür aber übermorgen wieder.
Welche Botschaft sollen deine Bilder transportieren? Welche Wirkung möchtest Du mit Deinen Werken beim Betrachter hervorrufen?
Ich habe nicht die Absicht eine Botschaft zu vermitteln. Ich hoffe/möchte einfach, dass der Betrachter berührt wird. Egal wie. Wenn jemand sich in z.B. einer meiner Lithos verliert und die dargestellte Welt versteht, ist das genauso schön wie wenn jemand das zwar nicht nachvollziehen kann, aber trotzdem Interesse hat, weil er es eben nicht versteht. Doch arbeite ich nicht mit dem Gedanken es irgendjemandem rechtzumachen.
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Julian Schwokowsky [02]
KÜNSTLER DER SCHAU02
Julian Schwokowsky wurde am 11.07.1984 in Sulz am Neckar geboren. An der Universität Leipzig studierte er Bildende Kunst Lehramt, um 2008 im selben Studiengang an die UdK Berlin zu wechseln. Seit dem Studium bei Prof. Valérie Favre. Teilnahme an den jährlichen Rundgängen der UdK Berlin 2009, 2010, 2011 sowie der Gruppenausstellung „Cpt. Kreisverkehr“ 2011. Seine Bilder, die in Acryl und Öl entstehen, drehen sich um die Auslotung der Möglichkeiten von Farbe als eigenständige Kraft.

Julian Schwokowsky
"Andachtsbild"
2011, 120 x 160 cm
Acryl und Öl auf Leinwand
Wie bist Du zur Kunst gekommen oder was hat Dich zur Kunst gebracht?
Ich glaube, sie war immer da.
Was ist dein künstlerischer Antrieb? Wie entstehen deine Ideen?
Meine Ideen entstehen nicht, sondern ich sammle sie quasi auf dem Weg ein. Da kann ein Foto sein, das mich fasziniert oder Musik oder die Ästhetik von Mülltonnen. Diese banalen Eindrücke aus der Bewegung streben danach, bildnerisch transformiert zu werden.
Welches Ereignis hat dich am meisten inspiriert? Gab es ein Schlüsselerlebnis für deine Kunst?
Peter Doig in der Londoner Tate Modern hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Ändert sich deine Meinung über Werke im Nachhinein?
Definitiv. Würden sie das nicht tun, hätte ich mich künstlerisch bzw. menschlich nicht weiterentwickelt.
Welche Botschaft sollen deine Bilder transportieren? Welche Wirkung möchtest Du mit Deinen Werken beim Betrachter hervorrufen?
Wenn der gedankliche Lärm im Kopf des Betrachters nachlässt und er mit dem Werk im Moment ist, funktioniert das Bild. Es ist von Vorteil, wenn der Betrachter das Bild nicht versteht. Dadurch, dass es keine kognitive Lösung für das Gesehene gibt, muss eine Weitung des Denkraums erfolgen. Im besten Fall nimmt der Betrachter einen anhebenden Effekt aus dieser Begegnung mit sich.
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Jason M. Benedict [01]
KÜNSTLER DER SCHAU01
Bildende Kunst
Inhalte in Kürze!
»jasonbenedict.com/pages/kunstmatrix.html«
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Felix Ritter [01]
KÜNSTLER DER SCHAU01
streetart
Inhalte in Kürze!
»www.ritterundross.de«
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Virginia Garfunkel [01]
KÜNSTLER DER SCHAU01
1979 in Carúpano, Venezuela, geboren, zog sie 1983 nach Buenos Aires. Dort nahm sie 2000 ihr Studium Experimentation and Direction an der National School for Cinematographic auf. Zeitgleich begann sie den Studiengang Fototechnik an der School for Creative Photography Andy Goldstein, wo sie 2002 ihren Abschluss als Fototechnikerin erwarb.
2005-2010 studierte sie Visuelle Kommunikation an der HTW Berlin.
Heute lebt und arbeitet sie in Berlin.
»www.virginiagarfunkel.com.ar«
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Bruno Derksen [01]
KÜNSTLER DER SCHAU01
Videokunst
Inhalte in Kürze!
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Mymo [01]
KÜNSTLER DER SCHAU01
Videokunst
Inhalte in Kürze!
»www.mymonstersworld.com«
»www.mymonsters.de«
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Max Aristid Music [01]
KÜNSTLER DER SCHAU01
»www.maxaristid.com«

Flight of the Bumble Bee by Max Aristid
Max Aristid – Flight of the Bumble Bee / Der Hummelflug
Soundscape of Nature: Mit seiner Interpretation von »Flight of the Bumble Bee / Der Hummelflug«, transformiert Electro-Künstler Max Aristid die Klangwelt der Insekten in die »Soundscape of Nature«, einer Electro-Produktion, basierend auf Sequenzen aus der Komposition »Der Hummelflug« von Rimski Korsakow. Das besondere an der Komposition sind eigens aufgenommene Hummelgeräusche, die als Klangteppich das tragende Fundament der Komposition bilden. Durch die Brummgeräusche der Insekten entsteht eine nahezu mystische Stimmung, die das Bedrohliche und die Urgewalt der Natur betont.
Im Musikvideo wird die Natur auf künstlerische Weise mittels abstrakter, filigraner Strukturen interpretiert. Ein amorpher Partikelschwarm agiert zu den Schwingungen der Bass-Impulse und erschließt das visuelle Pendant zur Soundscape of Nature.
Thanks to: Bumble Bees -
Christian Werner [02]
KÜNSTLER DER SCHAU02
Christian Werner, 1983 geboren, absolvierte nach dem Jurastudium von 2008 bis 2011 ein Schauspielstudium am Europäischen Theaterinstitut Berlin (ETI) und arbeitet aktuell als freischaffender Schauspieler und Sprecher.
»www.christianwerner.me«

Wie bist Du zur Kunst gekommen oder was hat Dich zur Kunst gebracht?
Wenn ich das wüsste...
Was ist dein künstlerischer Antrieb? Wie entstehen deine Ideen?
Jedes Gefühl kann ein sehr mächtiger Antrieb sein.
Ändert sich deine Meinung über Werke im Nachhinein?
Man sollte gar nicht versuchen Theater aufzuzeichnen, es wird einem nicht gelingen den Moment zu konservieren. Es ist immer wichtig sich uneitel mit seinem Spiel auseinanderzusetzen auch wenn sich selbst beim Spiel zu sehen sehr unangenehm sein kann.
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Lena Ganssmann [02]
FOTOGRAFIN DER SCHAU02
Lena Ganssmann, geboren in Berlin, absolvierte 2006 ihren Bachelor-Studiengang in Fotografie am University College Falmouth, UK.
»www.lenaganssmann.com«

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Christoph Lukas [03]
KÜNSTLER DER SCHAU03
Der Schatten ist das Licht in der Gestalt dessen, der es verstellt. (Graf Dürckheim)
Artist Statement: In meinen Projekten als freier Künstler, fotografiere ich seit vier Jahren mit einer Handykamera Momente, in denen ein Riss durch die sichtbare Welt geht und das Unsichtbare hervorblitzt. Bei meiner Arbeit lasse ich mich von einer intuitiven Wahrnehmung leiten und kann dadurch Kräfte dokumentieren, die oft erst in der Fotografie sichtbar werden. Es entstehen Aufnahmen von Strahlenkränzen, die an Darstellungen von göttlichen Erscheinungen in der traditionellen christlichen Ikonografie erinnern. Mittels Interpolation, also der Veränderung der Punkt- und der Farbdichte und der dadurch erzeugten Unschärfe, entstehen in weiteren Arbeiten abstrakte Konstellationen, die in der Fantasie der Betrachter neue Bedeutungen annehmen können. Besonders interessiert mich bei meiner Arbeit die aktuelle Annäherung der Forschungsergebnisse von Wissenschaft und jahrtausende altem Wissen, die beide von parallel bestehenden Welten berichten. Meine Arbeiten deuten die Möglichkeiten eines Übergangs von der einen in die andere Dimension an. Sie halten den Augenblick einer alternativen Wahrnehmung der Welt fest, bevor sie wieder entschwindet. Christoph Lukas
»www.christophlukas.com«

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Hyeyoung Kim [03]
KÜNSTLER DER SCHAU03
Hyeyoung Kim, 1980 in Seoul (Südkorea) geboren, absolvierte ihren Master-Studiengang im Fach Freie Kunst im Jahre 2007 an der Korean National University of Arts in Seoul. Seit 2008 lebt und arbeitet sie in Berlin.
»www.hyeyoungkim.de«

Wie würdest du deine Kunst beschreiben?
Eine konstruktive Auseinandersetzung mit von Menschen produzierten Anhäufungen und der Natur in einer Gesamtschau
Welche Themen verfolgst du?
Flughaefen, Landebahnen und Rollfeldmarkierungen
Autodidakt oder Kunsthochschule?
Kunsthochschule
Was ist dein künstlerischer Antrieb?
Reise, Film, Musik und Bibel
Was ist das wichtigste Werkzeug für deine Kunst?
Eigene Fotografien von Reisen
Prozess oder Konzept? Wo startest du? Wie entstehen deine Ideen?
Fotografien bilden den Anfang (Gegenwart), gefolgt von intuitivem Malen
Wann, wie und wo arbeitest du? Tags/nachts? Still/mit Musik (welche?)? Atelier/zu Hause?
Es kommt drauf an.
Was wärst du, wenn du kein Künstler wärst?
Eine Pilotin
Womit verdienst du deine Brötchen?
/
Was ist deine liebste Form?
Hundewelpen
Deine liebste Farbe?
Farben tropischer Fische (Ich kann nicht beschreiben.)
Welchen lebenden oder verstorbenen Künstler würdest du gern mal treffen?
Las von Trier, Sergei Rachmaninoff, Metthew Barney
Welches Werk/welcher Künstler begeistert dich?
zu viele
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Hye Won Choi [03]
KÜNSTLER DER SCHAU03
Artist Statement: Hye Won Choi möchte mit ihrer Kunst eine interessante und abwechslungsreiche Bildsprache bieten, die dem Betrachter eine Fülle von Entdeckungen bietet, und inhaltlich Einblick in die fragmentarischen Räume ihrer Erinnerungswelt gibt. Dadurch möchte sie erreichen, dass der Blick des Betrachters ständig in ihren Bildern wandert oder gegebenenfalls etwas verweilt.
hyewon34@hotmail.com

Wie würdest du deine Kunst beschreiben?
eine realistische Unrealität.
Welche Themen verfolgst du?
Erinnerung, Fragen, Traum.
Autodidakt oder Kunsthochschule?
Kunsthochschule
Was ist dein künstlerischer Antrieb?
/
Was ist das wichtigste Werkzeug für deine Kunst?
/
Prozess oder Konzept? Wo startest du? Wie entstehen deine Ideen?
/
Wann, wie und wo arbeitest du? Tags/nachts? Still/mit Musik (welche?)? Atelier/zu Hause?
nachts immer mit Musik lieber im Atelier
Was wärst du, wenn du kein Künstler wärst?
/
Womit verdienst du deine Brötchen?
/
Was ist deine liebste Form?
/
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Into [03]
KÜNSTLER DER SCHAU03
Gemeinsam performen ~YS~ und Martie Mc Flight für INTO auf eine Art, wie sie es zuvor nicht gemacht haben via Electrotracks + Gesang + Doumbec + Looper- und Synthperformance.
Inspiriert von Musikern mit meist tragischer Färbung wie The Knife, MintJulep, Portishead, Zola Jesus und Depeche Mode fühlen sie sich irgendwo zwischen TripHop, Minimal, Techno aber auch Synthiepop zuhause.
Martie MäcFly and YS

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Raum 149 [03]
KÜNSTLER DER SCHAU03
X : sequencers and soundscapes
Y : uranian basslines
Z : human-like voice
Nicolas Languillè
»www.soundcloud.com/raum149«

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Wanda Stang [03]
KÜNSTLER DER SCHAU03
Wanda Stang wurde am 17.07.1985 in Bad Saarow (Brandenburg) geboren. Sie begann 2002 ein Malereistudium an der Schule für bildende Kunst „Atelier Dodekaeder“ (Baden Württemberg). 2005 erhielt sie den Abschluss mit Diplom für Kunstmalerei und pädagogischem Abschluss für Waldorfschulen. In einem weiteren Studium zur Flächen- und Textildesignerin (2007-2012) versucht Wanda Stang eine Brücke zwischen Mode und Kunst zu schlagen. In ihren Arbeiten werden vielfältige Medien und ihre Ideen verarbeitet, die zu einem modernen surrealistischen Gesamtwerk wachsen.
»www.wanda-stang.de«

Wanda Stang
"Der Traum und Magd"
2012, Malerei, Digitaldruck, 98cm x 53cm




