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Marc Siebenhüner
KÜNSTLER DER SCHAU02
Marc Siebenhüner, 1989 in Bad Frankenhausen geboren, studiert seit 2008 Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin und evangelische Theologie an der Humboldtuniversität zu Berlin.
Seit 2009 studiert er in der Fachklasse für Malerei von Prof. Burkhard Held. Neben dem Studium nimmt er an Ausstellungen (zuletzt „Bomberlin“ in London, GB) teil und bietet ehrenamtlich an einer Berliner Gemeinschaftsschule eine Schülerarbeitsgemeinschaft für Bildende Kunst an.
In den holzschnittartigen Gemälden setzt sich Marc Siebenhüner u.a. mit traditionellen und modernen christlichen Lehren auseinander. Die Beschäftigung mit dem Zeitalter der Renaissance, und somit der Frage nach Religionszugehörigkeit und der rechten christlichen Lehre ist Grundlage seiner Arbeit. Eine wichtige Inspiration für die Werke bieten die Karikaturen und Illustrationen Cranachs d. Ä. und Dürers. Motive werden aus ihren Holzschnitten und Gemälden entnommen, umgeändert und in einen neuen Kontext innerhalb des Bildes gestellt.
Wichtig ist für Siebenhüner in seinem Werk die Hinterfragung der Notwendigkeit des Glaubens und des menschlichen Verhaltens.
»www.marcsiebenhuener.de«
facebook: Marc Siebenhüner

Marc Siebenhüner
"rechtet"
2011, 160 x 282 cm
Öl, Acryl und Tusche auf Holz
Wie bist Du zur Kunst gekommen oder was hat Dich zur Kunst gebracht?
Der reine innere Antrieb forderte (und fordert) von mir, Kunst machen zu wollen. Dieser war es auch, der mich zur Kunst gebracht hat - er drängte mich nie in eine andere Richtung.
Was ist dein künstlerischer Antrieb? Wie entstehen deine Ideen?
Der Antrieb besteht darin, meine Gedanken meinen Mitmenschen mitteilen zu wollen. Das Kommunikationsmedium hierbei ist die Malerei, da ich sehr ungern schreibe und Gedanken schlecht in Worte fassen kann. Ein Bild kann das fassen und ausdrücken, wozu Worte nicht imstande sind. Meine Ideen entstehen im täglichen Leben: Gespräche, Lesen, Ausstellungsbesuche, Vorlesungen (, Aufräumen, U-Bahn-Fahrt ;-) )etc.
Welches Ereignis hat dich am meisten inspiriert? Gab es ein Schlüsselerlebnis für deine Kunst?
Jeder Moment inspiriert mich. Es gab nie ein besonderes Schlüsselerlebnis, was mich heute noch beeinflusst. Vielleicht aber die Entscheidung für das Studium der evangelischen Theologie. Ich möchte es nicht missen. Ohne sie wäre meine Malerei nicht das, was sie jetzt ist.
Ändert sich deine Meinung über Werke im Nachhinein?
Ständig! Schau ich eines meiner Bilder an, finde ich es im gleichen Moment gut oder einfach nur misslungen.
Welche Botschaft sollen deine Bilder transportieren? Welche Wirkung möchtest Du mit Deinen Werken beim Betrachter hervorrufen?
Meine Werke sollen den Betrachter zum Denken über deren Inhalte anregen. Er soll über den visuellen Weg immer neue Details und Szenen in den Bildern finden, sich auf diese einlassen. Diese Sequenzen anschließend im Zusammenhang betrachten. Vielleicht ergeben sich dann bei ihm immer neue Fragestellungen an das Bild und die Thematik, mit welchem es sich beschäftigt. Mich persönlich interessiert sehr der vermeintlich christliche Glaube: Ich versuche in vielen Bildern Standpunkte für, aber auch gegen ihn zu entwickeln. Ich stelle quasi den Glauben stets in Frage. Ein blinder Glaube (egal an was), der ja heutzutage leider uns zu oft im Alltag begegnet, ist für mich fatal. Ich weigere mich allerdings, dem Betrachter vorschreiben zu wollen, was er in den Bildern sieht oder welche Wirkung es bei ihm hervorrufen soll. Individuelle Zugänge empfinde ich viel spannender, als meine Meinung zu meinem Werk als Dogma erheben zu wollen. -
Meike Kenn
KÜNSTLER DER SCHAU02
Meike Kenn wurde am 15.10.1975 in Remscheid geboren. In Köln studierte sie Geschichte und Theaterwissenschaften und arbeitete parallel erstmalig bei verschiedenen Fotografen. Im Jahr 2000 der Wechsel nach Berlin und die Ausbildung an der Lette-Schule bis 2004. Teilnahme an diversen Ausstellungen in Berlin und Düsseldorf, arbeitet und lebt heute in Berlin. Seit Februar 2011 besucht sie die Meisterklasse von Arno Fischer, die nach dessen Tod von Werner Mahler fortgeführt wird. Ihr größtes künstlerisches Interesse in der Fotografie ist der Versuch komplexe Geschichten in einem Bild zu erzählen. In der Regel arbeitet sie an dieser Stelle analog mit ihren Mittelformatkameras.
»www.meikenn.com«
»www.facebook.com/meike.kenn«

Meike Kenn
"Chez Gino"
2009, Aufnahmeformat: Mamyia RB, 90mm
In der SCHAU02 wird es Teil eines Triptychons sein.
Wie bist Du zur Kunst gekommen oder was hat Dich zur Kunst gebracht?

Was ist dein künstlerischer Antrieb? Wie entstehen deine Ideen?

Welches Ereignis hat dich am meisten inspiriert? Gab es ein Schlüsselerlebnis für deine Kunst?

Ändert sich deine Meinung über Werke im Nachhinein?

Welche Botschaft sollen deine Bilder transportieren? Welche Wirkung möchtest Du mit Deinen Werken beim Betrachter hervorrufen?

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Ucha Janelidze
KÜNSTLER DER SCHAU02
geb. 16.01.1979 in Tskhaltubo, Georgien
Disziplin, Techniken: Bildhauerei, freie Kunst

Ucha Janelidze
"Recreation of Adam"
2008, 278 x 75 x 140 cm
Acrystal Gips, Farbe
Studium
Oktober 2010
z.Z. Universität der Künste Berlin, Fachrichtung Freie Kunst
Oktober 2007 – Juni 2008
DAAD-Stipendium, Kunstakademie Münster, Klasse Katharina Fritsch, Gaststudent, Fachrichtung Freie Kunst
Oktober 2004 – Februar 2007
Staatliche Kunstakademie für Bildende Künste Tiflis, Fachrichtung, Bildhauerei
Projektarbeit
März 2010 – Februar 2011
Projekt “Interaction: Artist – Audience. Different realities”. Deutschland - Georgien
Projektförderung durch “Arts and Culture Network Program” der Open Society Foundation
Oktober 2006 – Juli 2007
„Versuchslaboratorium“, ein Projekt im Bereich Freie Kunst, Staatliche Kunstakademie für Bildende Künste, Tiflis, Georgien
April 2005 – Juli 2006
Kreative Fabrik, Mitarbeit in einem Kampagne-Projekt. Tiflis, Georgien
Januar 2005 – Februar 2006
Das Studentische Forum, Gründer und ehrenamtlicher Mitarbeiter. Tiflis, Georgien
Ausstellungen
Dezember 2010
Personalausstellung in “Academia +”, Tbilisi, Georgien
im Rahmen des Projekts “Interaction: Artist – Audience. Different realities”
Juli 2010
Teilnahme am Rundgang an der Universität der Künste Berlin, Deutschland
im Rahmen des Projekts “Interaction: Artist – Audience. Different realities”
Februar 2008
Teilnahme am Rundgang der Kunstakademie Münster als DAADStipendiat, Münster, Deutschland
Oktober 2006
Gruppenprojekt „Teppanyaki“ bei der internationalen Ausstellung „Art-Kaukasus“, Tiflis, Georgien
Mai 2006
Personalausstellung „Wenn wir Übel halten wollen, sollen wir Leben halten“ (Swami Vivekananda) an der Staatlichen Kunstakademie für Bildende Künste, Tiflis, Georgien
Oktober 2005
Gruppenprojekt “Der zweite Körper” bei der internationalen Ausstellung „Art-Kaukasus“, Tiflis, Georgien
Juli 2005
Freie Ausstellungen an der Staatlichen Kunstakademie für Bildende Künste Tiflis, Georgien
März 2005
Aussellung im Literarischen Museum, Tiflis, Georgien
April 2004
Gruppenausstellung „Wingi“ in der Staatlichen Iwane-Dschawachischwili-Universität, Tiflis, Georgien

Wie bist Du zur Kunst gekommen oder was hat Dich zur Kunst gebracht?
Viele Menschen mögen als Kinder malen oder basteln. Dieses künstlerische Streben von meiner Kindheit ist Bei mir nicht gestorben, so mache ich bisher Kunst.
Was ist dein künstlerischer Antrieb? Wie entstehen deine Ideen?
Meine Wahrnehmung, meine Gedanken drucke ich in meinen aus. Also Inspiration kommt sowohl von Ihnen als auch von Außen.
Welches Ereignis hat dich am meisten inspiriert? Gab es ein Schlüsselerlebnis für deine Kunst?
Ändert sich deine Meinung über deine Werke im Nachhinein?
es passiert immer.
Welche Botschaft sollen Deine Werke transportieren? Welche Wirkung möchtest Du mit Deinen Werken beim Betrachter hervorrufen?
Ich versuche das, was ich erlebt oder gedacht habe in meinen Arbeiten auszudrucken und zu einer Diskussion als Gesellschaftsmitglied bringen. Ich hoffe, dass meine Werke auch die Zuschauen anregen über die gleichen oder auch anderen Themen nachzudenken.
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Youngi Jaster
KÜNSTLER DER SCHAU02
freischaffende Künstlerin und Modedesignerin

Youngi Jaster
"Brandenburg Gate"
1990, 120 x 150 cm
Mischtechnik
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ZWEItens
KÜNSTLER DER SCHAU01
Das sind die Sängerin und Schauspielerin Luise Schnittert zusammen mit ihrem Bühnenpartner Felix Raffel am Klavier.
Während Luise Schnittert als Jazzsängerin ihre Laufbahn auf der Bühne begann, ist Felix Raffel besonders als Filmmusiker und Komponist aktiv. Das Duo traf sich auf der Improtheaterbühne „Ratibor“ bei den „Gorillas“ in Berlin und gibt nun das erstemal, nicht improvisiert, einen Einblick in ihr neustes Programm „Marlene“ zum besten.
»www.luiseschnittert.com«
»www.felixraffel.de«
»www.die-gorillas.de«


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Yukazu
KÜNSTLER DER SCHAU01
Im Zug zwischen Belgrad und Paris treffen sich vier Berliner, deren musikalische Herkunft aus allen Himmelsrichtungen stammt.
Die Instrumente im Gepäck beginnen sie sich die Zeit zu vertreiben und begreifen schon bald, dass ihre Reise ein gemeinsames Ziel bekommt, dessen Ende sie nicht kennen, dessen Weg jedoch zu einer unausweichlichen Verpflichtung wird, die in der Energie des Moments liegt.
Yukazu ist die Chansonstimme eines lebenslustigen Bürgersteigmädchens auf der Suche der Balkanseele, mal von der frechen Klarinette mit Klezmersounds umspielt, mal schwebend wie auch fanfarenartig getragen durch die warme Bassklarinette.
Getrieben werden diese durch Gitarren off beats, virtuosen Soli zwischen Ungarn und Griechenland und dem immer während lebendigen Hämmern des Polkabasses und seinem alten guten Freund, dem Schlagzeug. Die Schnittmenge ihrer Stile: Chanson-gypsy-pop!
Lena Krüger: Voc, Guit., Akkordeon
Franziska Orso: Voc, Clarinett, Bassclarinett
Mike Hermann: Guit, Voc
Tobias Fleischer: Doublebass
»www.myspace.com/yukazu«

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Seungyoun Lee
KÜNSTLER DER SCHAU02
* in Seoul, Südkorea
Ausbildung
2011
Kunst und Medien
Meisterschüler-studium bei Prof. Maria Vedder an der Universität der Künste Berlin, Deutschland (Abschluss Meisterschülerin)
2010
Kunst und Medien - Schwerpunkt mit Medienkunst und Film an der Universität der Künste Berlin, Deutschland (Abschluss mit besonderem künstlerischen Erfolg)
2005- 2006
Medienkunst
an der Hochschüle für Grafik und Buchkunst Leipzig, Deutschland
2003
Hauptfach - Bildhauerei
Nebenfächer - Malerei, Kunstgeschichte
an der Ewha Frauen Universität, Seoul, Südkorea
Einzelausstellung
2011
-Der Traum, Neue Galerie, Medienhaus der UDK, Berlin, Deutschland
-The Frozen Forest, Art forum Rhee, Bucheon, Südkorea
Ausstellungen (Gruppen Ausstellungen) und Film Festival/screening Auswahl
2011
-Schau02, Betahaus, Berlin, Deutschland
-Water Tower Art Fest, Sofia, Bulgarien
-Projekt O in Stuttgart, Stuttgart, Deutschland
2010
-Kunstinbetrieb 3, Halle, Deutschland
-LOCALIZE - Potsdams Festival für Stadt, Kultur und Kunst, Potsdam, Deutschland
-Gaza´s International Festival for Video Art, Gaza, Israel
2009
-Spirits, Stadtbad Wedding, Berlin, Deutschland
-Festival "Blind Spot" Klang in Film und Video
(Video Screening und Video Installation für das Live Konzert mit Ensemble der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin), Berlin, Deutschland
2008
-´Babel´ babylon, mythos und wahrheit, (Die Finalisten Ausstellung von der 1. Internationaler Bibliartes Wettbewerb für Neue Medien), in Pergamonmuseum, Berlin, Deutschland
-I see you, Jerusalem film festival, Israel
2007
-Link, Berlin, Deutschland
-I see you - Zusammenarbeit zum Thema ´The language of the arts and intercultureal dialogue´ durch ELIA(The European League of Institutes of the Arts), Film screening in cinema massimo in Torino, Italien
2006
-Sicherheit und Unsicherheit, Leipzig, Deutschland
Residency, Preis und Stipendien
2011
Residency Utopia Parkway Stuttgart, Stuttgart, Deutschland
2009
Studienabschlussstipendium des DAAD, Deutschland
silberncat@hotmail.com
Wie bist Du zur Kunst gekommen oder was hat Dich zur Kunst gebracht?
Das war sehr natürlich. Ich erinnere mich daran, dass es mir schon als kleines Kind mehr Spaß machte zu Hause zu zeichnen, als draußen zu spielen. Daher hat meine Mutter immer viel Papier in der Ecke im Wohnzimmer gelassen, damit ich immer zeichnen konnte. Ich habe bereits in der Grundschule damit angefangen, ins Atelier zu gehen und mich intensiv mit Zeichen- und Maltechniken zu beschäftigen. Daher habe ich nie daran gezweifelt, dass ich irgendwann Künstlerin werden würde.
Was ist dein künstlerischer Antrieb? Wie entstehen deine Ideen?
Ich interessiere mich für literarische, philosophische Themen. Wenn mir eine Idee einfällt, dann suche ich ähnliche Themen aus Literatur, Philosophie, Pyshologie, usw. Damit füge ich unterschiedliche Ansichtspunkte in meine Arbeit ein, die ich vorher vielleicht noch nicht gekannt habe.
Welches Ereignis hat dich am meisten inspiriert? Gab es ein Schlüsselerlebnis für deine Kunst?
Die Videoarbeit hat mich von den räumlichen Bedingungen befreit. Erst als ich mit den bewegten Bildern angefangen habe, hatte ich Interesse daran, poetische und abstrakte Videos aus Gegenständen und mit der Natur zu gestalten. Der Arbeitsprozess war für mich wie ein Zauber, weil ich abstrakte bewegende Bilder aus normalen Gegenständen gestalten konnte. Mittels der Videoinstallation war es sogar räumlich möglich, eine irreale Situation im Raum ungewöhnlich wiederzugeben und erleben zu können.
Ändert sich deine Meinung über Werke im Nachhinein?
Klar. Die Idee entwickelt sich immer während des Prozesses.
Welche Botschaft sollen deine Bilder transportieren? Welche Wirkung möchtest Du mit Deinen Werken beim Betrachter hervorrufen?
Meine Arbeit vermittelt keine bestimmte Botschaft. Ich versuche für den Betrachter eine irreale Situation im Raum zu schaffen, durch die ich ihn führen kann. Ich möchte dem Betrachter neue Ansichtspunkte geben, in ihm neue Gedanken erwecken, oder ihn gar in neue Dimensionen führen, welches durch meine Arbeit ermöglicht wird.
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Rouven Materne
KÜNSTLER DER SCHAU02
Rouven Materne, am 09.06.1988 in Berlin geboren und aufgewachsen, studiert seit 2008 Kunst auf Lehramt/Studienrat mit dem 2. Fach Geschichte und Ethik an der Universität der Künste Berlin.
2011 wechselte er zur Freien Kunst, blieb aber in der Klasse von Leiko Ikemura. Mit dieser Klasse stellte er in Leipzig ("DRAGONZ,COME OUT TO PLAY"; Galerie Queen Anne Tapetenwerk) und Berlin (Eröffnung der Galerie Nathan Koestlin) aus, sowie bei den letzten 3 UdK-Rundgängen.
Momentan arbeitet er mehr und mehr mit der Lithografie, außerdem in Objekten, Zeichnungen und Illustrationen. Bei seinen Objekten arbeitet er mit Nägeln, Holz - mit rohen Materialien.
Wie bist Du zur Kunst gekommen oder was hat Dich zur Kunst gebracht?
Ich habe schon immer gezeichnet. In meiner Kindheit war es etwas sehr Spielerisches, was durch meine Familie stets unterstützt wurde. In den folgenden Jahren wurde die Zeichnung immer wichtiger und persönlicher. Zudem kam in meiner Jugend, durch Berlin geprägt, Graffiti hinzu. Durch meine eigenen figurativen Zeichnungen, durch das Interesse meiner Mutter an Kultur und durch die Graffitikultur in Berlin war die kreative Auseinandersetzung zwischen mir und meiner Umwelt für immer ein Thema. Das Interesse an der Kunst an sich und wie man sich selbst am besten ausdrücken kann, wuchs und wurde so zum Mittelpunkt meiner selbst. So wurden aus Zeichnungen Bilder, Objekte, Lithografien und natürlich blieb die Zeichnung. Es ist ein Drang, ein Bedürfnis und eine Pflicht für mich, meine innere Welt auf diese Weise auszudrücken.
Was ist dein künstlerischer Antrieb? Wie entstehen deine Ideen?
Die Grundlage meiner Arbeit bin, denke ich, ich. Ich nehme mir kein direktes Thema oder eine Problematik vor um das auszuarbeiten. Vielmehr ist es eine persönliche Auseinandersetzung mit Einflüssen von außen, mit intimsten Ängsten und Wünschen. Mein Antrieb ist das Gefühl, mich irgendwie nur so in diese Welt eingliedern zu können.
Welches Ereignis hat dich am meisten inspiriert? Gab es ein Schlüsselerlebnis für deine Kunst?
Ich denke nicht, dass es ein Schlüsselerlebnis gibt, das einen Menschen dazu bringt, sich nun auf kreative Art mit diesem Erlebnis auseinanderzusetzten. Ich denke vielmehr, dass man dieses Verlangen, sich auf diese Weise auszudrücken, in sich trägt und es vielleicht Momente gibt, die die Arbeit prägen. Aber diese Momente lösen die Arbeit nicht aus, sie prägen sie nur, weil sie den Menschen prägten.
Ändert sich deine Meinung über Werke im Nachhinein?
Meine Meinung über meine Arbeit verändert sich ständig. Ich arbeite prozessiv und lasse den Zufall gerne mit einfließen. Natürlich gibt es Werke die einen erst sehr ansprechen und nach einiger Zeit ihre Wirkung für einen selbst verlieren. Doch so etwas ist schon fast tagesformabhängig. Denn morgen fühle ich vielleicht nicht mehr wie heute, dafür aber übermorgen wieder.
Welche Botschaft sollen deine Bilder transportieren? Welche Wirkung möchtest Du mit Deinen Werken beim Betrachter hervorrufen?
Ich habe nicht die Absicht eine Botschaft zu vermitteln. Ich hoffe/möchte einfach, dass der Betrachter berührt wird. Egal wie. Wenn jemand sich in z.B. einer meiner Lithos verliert und die dargestellte Welt versteht, ist das genauso schön wie wenn jemand das zwar nicht nachvollziehen kann, aber trotzdem Interesse hat, weil er es eben nicht versteht. Doch arbeite ich nicht mit dem Gedanken es irgendjemandem rechtzumachen.
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Julian Schwokowsky
KÜNSTLER DER SCHAU02
Julian Schwokowsky wurde am 11.07.1984 in Sulz am Neckar geboren. An der Universität Leipzig studierte er Bildende Kunst Lehramt, um 2008 im selben Studiengang an die UdK Berlin zu wechseln. Seit dem Studium bei Prof. Valérie Favre. Teilnahme an den jährlichen Rundgängen der UdK Berlin 2009, 2010, 2011 sowie der Gruppenausstellung „Cpt. Kreisverkehr“ 2011. Seine Bilder, die in Acryl und Öl entstehen, drehen sich um die Auslotung der Möglichkeiten von Farbe als eigenständige Kraft.

Julian Schwokowsky
"Andachtsbild"
2011, 120 x 160 cm
Acryl und Öl auf Leinwand
Wie bist Du zur Kunst gekommen oder was hat Dich zur Kunst gebracht?
Ich glaube, sie war immer da.
Was ist dein künstlerischer Antrieb? Wie entstehen deine Ideen?
Meine Ideen entstehen nicht, sondern ich sammle sie quasi auf dem Weg ein. Da kann ein Foto sein, das mich fasziniert oder Musik oder die Ästhetik von Mülltonnen. Diese banalen Eindrücke aus der Bewegung streben danach, bildnerisch transformiert zu werden.
Welches Ereignis hat dich am meisten inspiriert? Gab es ein Schlüsselerlebnis für deine Kunst?
Peter Doig in der Londoner Tate Modern hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Ändert sich deine Meinung über Werke im Nachhinein?
Definitiv. Würden sie das nicht tun, hätte ich mich künstlerisch bzw. menschlich nicht weiterentwickelt.
Welche Botschaft sollen deine Bilder transportieren? Welche Wirkung möchtest Du mit Deinen Werken beim Betrachter hervorrufen?
Wenn der gedankliche Lärm im Kopf des Betrachters nachlässt und er mit dem Werk im Moment ist, funktioniert das Bild. Es ist von Vorteil, wenn der Betrachter das Bild nicht versteht. Dadurch, dass es keine kognitive Lösung für das Gesehene gibt, muss eine Weitung des Denkraums erfolgen. Im besten Fall nimmt der Betrachter einen anhebenden Effekt aus dieser Begegnung mit sich.
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Jason M. Benedict
KÜNSTLER DER SCHAU01
Bildende Kunst
Inhalte in Kürze!
»jasonbenedict.com/pages/kunstmatrix.html«
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Felix Ritter
KÜNSTLER DER SCHAU01
streetart
Inhalte in Kürze!
»www.ritterundross.de«
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Virginia Garfunkel
KÜNSTLER DER SCHAU01
1979 in Carúpano, Venezuela, geboren, zog sie 1983 nach Buenos Aires. Dort nahm sie 2000 ihr Studium Experimentation and Direction an der National School for Cinematographic auf. Zeitgleich begann sie den Studiengang Fototechnik an der School for Creative Photography Andy Goldstein, wo sie 2002 ihren Abschluss als Fototechnikerin erwarb.
2005-2010 studierte sie Visuelle Kommunikation an der HTW Berlin.
Heute lebt und arbeitet sie in Berlin.
»www.virginiagarfunkel.com.ar«
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Bruno Derksen
KÜNSTLER DER SCHAU01
Videokunst
Inhalte in Kürze!
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Mymo
KÜNSTLER DER SCHAU01
Videokunst
Inhalte in Kürze!
»www.mymonstersworld.com«
»www.mymonsters.de«
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Max Aristid Music
KÜNSTLER DER SCHAU01
»www.maxaristid.com«

Flight of the Bumble Bee by Max Aristid
Max Aristid – Flight of the Bumble Bee / Der Hummelflug
Soundscape of Nature: Mit seiner Interpretation von »Flight of the Bumble Bee / Der Hummelflug«, transformiert Electro-Künstler Max Aristid die Klangwelt der Insekten in die »Soundscape of Nature«, einer Electro-Produktion, basierend auf Sequenzen aus der Komposition »Der Hummelflug« von Rimski Korsakow. Das besondere an der Komposition sind eigens aufgenommene Hummelgeräusche, die als Klangteppich das tragende Fundament der Komposition bilden. Durch die Brummgeräusche der Insekten entsteht eine nahezu mystische Stimmung, die das Bedrohliche und die Urgewalt der Natur betont.
Im Musikvideo wird die Natur auf künstlerische Weise mittels abstrakter, filigraner Strukturen interpretiert. Ein amorpher Partikelschwarm agiert zu den Schwingungen der Bass-Impulse und erschließt das visuelle Pendant zur Soundscape of Nature.
Thanks to: Bumble Bees -
Christian Werner
KÜNSTLER DER SCHAU02
Christian Werner, 1983 geboren, absolvierte nach dem Jurastudium von 2008 bis 2011 ein Schauspielstudium am Europäischen Theaterinstitut Berlin (ETI) und arbeitet aktuell als freischaffender Schauspieler und Sprecher.
»www.christianwerner.me«

Wie bist Du zur Kunst gekommen oder was hat Dich zur Kunst gebracht?
Wenn ich das wüsste...
Was ist dein künstlerischer Antrieb? Wie entstehen deine Ideen?
Jedes Gefühl kann ein sehr mächtiger Antrieb sein.
Ändert sich deine Meinung über Werke im Nachhinein?
Man sollte gar nicht versuchen Theater aufzuzeichnen, es wird einem nicht gelingen den Moment zu konservieren. Es ist immer wichtig sich uneitel mit seinem Spiel auseinanderzusetzen auch wenn sich selbst beim Spiel zu sehen sehr unangenehm sein kann.
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Lena Ganssmann
Lena Ganssmann, geboren in Berlin, absolvierte 2006 ihren Bachelor-Studiengang in Fotografie am University College Falmouth, UK.
»www.lenaganssmann.com«



